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Bach
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Die Gründung des TV 1860 Ohrdruf e.V.

Dieses Jahr, am 14. August, jährte sich der Gründungstag des „Turnvereins von 1860 e.V.", dem ersten Sportverein in Ohrdruf, zum 150. Mal. Vergraben in Erinnerungen oder überhaupt nicht mehr bekannt, wird wohl kaum einer diesem Geburtstag gedenken. Dabei ist das Schaffen des Vereins und seiner Mitglieder noch heute in Ohrdruf zu spüren. Die Grundlagen für heutige Sportvereine und auch für Sporteinrichtungen wurden damals gelegt. Obwohl die Umstände, vor allem zu Anfangszeiten, aber auch später, z.B. in der Weimarer Republik, sehr schwierig waren, gab man nie auf und erkämpfte so nicht nur das eigene Existenzrecht.

Der Anlass für einen Rückblick auf das Wirken und die Geschichte des Vereins ist also mehr als gegeben.

Ganz im Sinne des großen Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn und direkt nach dem ersten deutschen Turnfest in Coburg gab es in Ohrdruf die Anregung zur Gründung eines Turnvereins. Daraufhin traten 15 Bürger zunächst als geschlossene Privatgesellschaft zusammen und gründeten am 14.08.1860 den Ohrdrufer Turnverein. Mitbegründer und erster Vorstand, zusammen mit Assessor Hermann Brückner, war Anton Bach, Mitglied der großen Bachfamilie, aus der auch Johann Sebastian Bach, der einige Jahre in Ohrdruf verbrachte, stammt. Anton Bach war davor maßgeblich an der Einführung des Sportunterrichts in Ohrdruf beteiligt.

Der erste provisorische Turnplatz des neuen Vereins befand sich im hinteren Hof des Schlosses Ehrenstein zwischen Schloss und Schlossgut. Man wechselte dann aber schnell auf den öffentlichen Schulturnplatz in der Arnstädter Straße, heute Spielwiese Kita „Goldbergspatzen", der zur Mitbenutzung überlassen wurde. Geturnt wurde zunächst nur montags und freitags von 18 bis 19 Uhr, zeitlich stark begrenzt auf Grund der frühen Dämmerung. Der Einstand für ein neues Mitglied betrug 15 Groschen, der monatliche Beitrag 5 Groschen. Durch einen Aufruf im Wochenblatt an die jungen Männer der Stadt dem Verein beizutreten, konnten innerhalb eines Monats 49 neue Mitglieder gewonnen werden. Die Turner wurden in vier Riegen eingeteilt, jeweils mit einem Vorturner, die da hießen: Anton Bach, Georg Lerch, Ernst Seeber und Hermann Brückner.

Wegen des nahenden Winters musste eine geschlossene Lokalität gesucht werden. Gegen eine Zahlung von 1 ½ Talern im Monat durfte der Rathaussaal zum Turnen und die angrenzende große Stube für Versammlungen genutzt werden. Haupt- und Riegenturnen war nun immer montags und samstags jeweils von 19 bis 21 Uhr. Dazu kam noch ein Kürturnen am Donnerstagabend, welches allerdings vom Befinden der einzelnen Personen abhängig gemacht wurde. Als erste Turngeräte wurden ein Schwebereck (Trapez), ein Voltigierbock und eine Streckschaukel (Ringe) angeschafft. Die einheitliche Kleidung bestand in langer Hose und Jacke, beides ganz in weiß.

Weil eine Theatergesellschaft im Rathaussaal gastierte, musste man zwischenzeitlich, samt Gerätschaft, in den Tanzsaal des Hotels „Deutscher Kaiser" umziehen.

1861 trat der Verein dem gerade in Gotha neu gegründeten Thüringer Turnbund bei. Des Weiteren wurde eine Sängerriege gegründet, ebenso eine Zöglingsabteilung und ein Rettungskorps für den Brandfall. Später bildete sich eine freiwillige Turnerfeuerwehr, die wertvolle Dienste bei der Brandbekämpfung in Ohrdruf leistete.

Die Außensaison wurde mit einem Schauturnen eingeleitet. Zusammen mit dem Progymnasium wurde für 35 Taler auf dem Turnplatz ein Klettergerüst angeschafft. Außerdem baute man auf eigene Kosten einen Geräteschuppen. In diesem Sommer hatte der Ohrdrufer Turnverein vor allem mit der schlechten Witterung aber auch mit der Trägheit vieler seiner Mitglieder zu kämpfen, die den Turnabenden oft fern blieben. Deshalb fiel bis auf weiteres das Abturnen aus, da man das stets anwesende Publikum nicht allzu sehr mit der geringen Turnerpräsenz erzürnen wollte.

Zum ersten Stiftungsfest fand am 1.9.1861 eine Feier mit Schauturnen und Ball statt, an der auch die Turnvereine von Arnstadt, Gotha und Mühlhausen teilnahmen.

Im Winter 1861/62 gab es wöchentlich vier Abende, von denen einer ein Vorturnabend und ein anderer ein Singabend war, an dem Singübungen stattfanden. Zu diesem Zweck wurden auch Musikinstrumente angeschafft.

Zum Ende des Jahres 1861 zählte der Verein 103 Mitglieder und 15 Zöglinge.

Ein schwerer Schlag war der Tod von Anton Bach am 2. Juli 1863. Er hatte den Verein nicht nur mitgegründet und geleitet, sondern auch stark geprägt und die Richtung für die Zukunft bestimmt. An Bachs Grab gedachte Friedrich Jakob Müller seinen Verdiensten in einer bewegenden Rede.

Im Herbst 1864 wurde die Rathauswirtschaft aufgelöst, womit auch der Vertrag zur Nutzung des Rathaussaales verfiel. Da keine Ersatzunterkunft gefunden werden konnte, fielen für diesen und auch den nächsten Winter die Turnübungen aus.

1865 gründete man zusammen mit zahlreichen anderen Turnvereinen den „Westthüringischen Turngau".

Mit dem Saal im „Weißen Roß" fand der Verein 1866 wieder eine Übungsstätte für die Wintermonate. 1968 wechselte man in das „Schießhaus".

1869 vereinigte sich der Verein mit dem Ohrdrufer Turnkränzchen. Auch wurde in diesem Jahr der Gauturntag in Ohrdruf, im „Schießhaus", abgehalten. Die Winterübungen fanden nun wieder im „Weißen Roß" statt, wo man für 2 Taler und 5 Groschen pro Monat turnen durfte.

Durch den Deutsch-Französischen-Krieg in den Jahren 1870/71 ging das Vereinsleben, wie in den meisten Turnvereinen, stark zurück. So wurden die Versammlungen und Turnstunden nur sehr schwach besucht. Auch die Frage nach der Winterlokalität blieb weiterhin ein Problem. Nachdem man 1871, nach Streitereien mit dem Wirt vom „Weißen Roß", zum Üben wieder in das „Schießhaus" wechselte, sich dieses aber als nicht geeignet erwies, durfte für den Winter 1872/73 der Rathaussaal genutzt werden. Ab 1873 hatte man wieder keine Unterkunft.

1874 kam das Vereinsleben fast vollständig zum Erliegen. Nur die Gesangsabteilung blieb in dieser Zeit weiterhin voll aktiv. Die Mitgliederzahl war auf gerade einmal 30 zurückgegangen.

Erst mit der Versammlung 1878 kam es zu einer Wandlung. Hier wurde die Einführung von Strafen für den säumigen Turnstundenbesuch beschlossen. Bei Nichterscheinen zur Übung waren 5, bei zu spätem Kommen 3 Pfennige zu zahlen. 38 Mitglieder traten dieser Bestimmung sofort bei, unter anderen der spätere langjährige Sprechwart Reinhold Möller und der spätere Bezirksturnwart Emil Simonet. Es fanden nun auch wieder wöchentlich zwei Turnstunden im „Weißen Roß" statt.

Das Sommerturnen fand weiterhin auf dem Schulturnplatz statt. Durch Schwierigkeiten mit der Direktion der Bürgerschule, die den Platz als zu klein ansah, wurde dem Verein 1880 das Benutzungsrecht für diesen entzogen. Der Wirt des „Schützenhofes" stellte daraufhin seine Räumlichkeiten sowie einen Teil seines Gartens ganzjährig und unentgeltlich zur Verfügung.

Beim 1. Boxberg-Turnfest konnte zum ersten Mal ein Sieg errungen werden.

Das Winterturnen 1883/84 wurde auf der „Schanze" abgehalten. Für den Sommer wurde der Turnplatz der Realschule von deren Direktor zur Verfügung gestellt. 1884/85 war man im „Felsenkeller" untergebracht.

Zum 25. Stiftungsfest wurde 1885 unter Beteiligung der Turnvereine aus Emleben, Gotha, Georgenthal, Nauendorf, Suhl, Siebleben, Schwarzwald und Stutzhaus sowie der hiesigen Krieger-, Gesang- und Schützenvereine auf dem „Schützenhof" gefeiert.

Am 10. Januar 1887 fand die Einweihung und feierliche Übergabe der neuen städtischen Turnhalle durch Bürgermeister Rötter an Bürgerschule, Gymnasium und den Turnverein statt. Das Gebäude ist heute der Kindergarten in der Arnstädter Straße.

Bereits 1861 gab es im Verein die Idee und konkrete Planung zu einer Turnhalle, die gemeinsam mit den Schulen genutzt werden sollte. Es wurden Zeichnungen angefertigt und ein Kostenvoranschlag erstellt. Das Gesuch um Unterstützung beim Bau wurde bei Stadt und Staatsministerium eingereicht, jedoch abgelehnt. Daraufhin trieb man in zahlreichen Verhandlungen den tatsächlichen Bau der Halle voran. Für diesen musste der Verein 1000 Mark selber beisteuern, um die Halle später nutzen zu dürfen. Dieses Geld wurde durch Spenden von den Mitgliedern aufgebracht. Auch musste eine jährliche Nutzungsgebühr von 90, nach Einbau von elektrischem Licht von 120 Mark gezahlt werden.

Der Verein zog sofort in die neue Halle um und hatte nach jahrelangem Umherirren, das dank der unermüdlichen Arbeit des Vorstandes und der Opferwilligkeit der Mitglieder gemeistert werden konnte, endlich die angestrebte Heimstätte gefunden. Man erhielt das alleinige Benutzungsrecht von Turnhalle und Turnplatz für die Wochenabende und den Sonntag.

1892 fand in Ohrdruf das 6. Gauturnfest statt, an dem ca. 800 Turner teilnahmen.

In diesem Jahr betrug die Mitgliederzahl des Turnvereins 225, mit 30 Zöglingen. Die neu gegründete „Akademische Riege" ging später in der Männerriege auf.

Im Jahr 1896 schloss der Verein den Bildhauer Adolf Schauder aus, weil dieser einige Artikel im „Gothaer Volksblatt" veröffentlichte, die den Turnrat verschiedener Machenschaften beschuldigten. Weiterer Ausschlussgrund war die Gründung des Arbeitergesangvereins „Eintracht". Der Sozialdemokrat Schauder schuf daraufhin, in Konkurrenz zum bürgerlichen „Turnverein von 1860", den „Arbeiter-Turnverein", dessen Vorsitzender er wurde.

Als auf dem Gauturntag 1898 die Gründung einer Gau-Unfallkasse nicht zustande kam, beschloss man die Schaffung einer solchen Kasse innerhalb des Vereins und aus Vereinsmitteln. Den Mitgliedern wurde so bei Erwerbsunfähigkeit durch Turnunfälle, ein Zuschuss zum Krankengeld von 50 Pfennigen pro Tag, über die Dauer von acht Wochen, gezahlt. Ein Zusatzbeitrag wurde übrigens nicht erhoben, die Mittel kamen aus den normalen Mitgliedsbeiträgen.

Am 22. Oktober 1900 erfolgte die Gründung einer Damenabteilung durch den Oberlehrer Dr. Neuendorf und dessen Frau. Sie zählte in ihrem ersten Jahr 28 Mitglieder. Die Farbe der Turnkleidung der Frauen war blau. Somit bildeten sie zusammen mit den Männern in weiß die Ohrdrufer Stadtfarben.

Zum 10.05.1902 erfolgte die seit langem anvisierte Eintragung des Vereins unter seinem Namen „Turnverein von 1860 e.V." im Vereinsregister.

1906 trat die Unterstützungs- und Unfallkasse des „Westthüringischen Turngaues" in Kraft. Der Verein trat dieser sofort bei. Die bereits bestehende vereinsinterne Unfallkasse blieb bestehen, sodass die Mitglieder zusätzlich zu der vom Gau gezahlten Entschädigung von einer Mark pro Tag, noch die 50 Pfennige vom Verein erhielten.

Beim 1907 in Ohrdruf abgehaltenen 15. Gauturnfest nahmen über 1800 Turner teil. Somit war dieses Turnfest das bisher am stärksten besuchte im gesamten Gau. Die dafür zu errichtenden Quartiere wurden vom Verein und von der Einwohnerschaft finanziert. Da nicht das komplette Budget verwendet werden musste, wurden die Überschüsse in die Unfallkasse eingezahlt. Beim Wettturnen konnten zwei Vereinsmitglieder Siege erringen.

Mit dem Stiftungsfest im Jahre 1910 beging der Ohrdrufer Turnverein sein 50-jähriges Jubiläum. Höhepunkt der Feier war die Weihe der neuen Fahne, welche neben dem Turnersymbol (frisch, fromm, fröhlich, frei) auch die Devise „Wer seinen Körper stählt, pflegt seine Seele." zierte. Den Abschluss der Festlichkeiten, an denen wieder viele Vereine aus der Region teilnahmen, bildete der große Ballabend.

1921, mit dem Ende der langen Amtszeit von Bürgermeister Rötter, auch ein Mitglied im „Turnverein von 1860", begann ein schwerer Abschnitt für den Verein.

In der Zeit der Weimarer Republik wurde die Konkurrenz zum „Arbeiter-Turnverein" spürbarer, da die sozialdemokratischen Stadträte dem letztgenannten natürlich näher standen. Man versuchte die Rechte des „Turnvereins von 1860" zu beschneiden und so kam es etwa dazu, dass die zwei Hauptturnabende in der städtischen Turnhalle an den „Arbeiter-Turnverein" verloren gingen, obwohl man die Halle mitfinanziert und geplant und sich so das alleinige Benutzungsrecht für die Abende erworben hatte.

Trotzdem war der Verein über die Jahre hinweg stets um die Pflege und Reparatur der Turnhalle bemüht. Außerdem gab man immer wieder Anregungen zu sinnvollen Erweiterungen in der Ausstattung und beteiligte sich häufig an Anschaffungen. Damit leistete der Verein auch einen großen Beitrag zur Sicherung der Durchführbarkeit von sportlichen Aktivitäten der Allgemeinheit und im Schulsport.

In den Jahren 1920/21 besuchten im Schnitt etwa 52 Turner einen Abend. Durch eine starke Vorturnerschaft konnte weiterhin der Nachwuchs gefördert werden.

Aufgrund der zunehmenden Popularität der Spiel- und Sportbewegung wurde der neu angelegte militärische Sportplatz auf der Lämmerwiese, vor allem zum Handballspiel genutzt, was durch eine gute Zusammenarbeit mit der Militärverwaltung ermöglicht wurde. Insgesamt war das Verhältnis zwischen dem bürgerlichen Sportverein und der Armee immer ein gutes.

1928 wurde mit dem Bau eines neuen städtischen Sportplatzes am Ort der ehemaligen Kiesgrube hinter dem „Lindenhof" begonnen. Da 1929 das Gauturnfest stattfinden sollte, die Errichtung des Platzes jedoch sehr schleppend verlief, drohte die Nichtfertigstellung bis zum Fest.

Deshalb legten Mitglieder des Turnvereins selber mit Hand an und erreichten somit, dass der Platz wenigstens zu großen Abschnitten fertig gestellt werden konnte. Das Turnfest konnte dadurch teilweise dort stattfinden.

Mit dem Amtsantritt des neuen Ohrdrufer Bürgermeisters und NSDAP-Politikers Willy Marschler 1931, erhielt der Verein wieder alle seine Rechte und die volle Verfügung über die Turnhalle zurück. Der „Arbeiter-Turnverein" wurde später genau wie alle anderen „marxistischen Vereinigungen" aufgelöst.

Der Sportplatz, nach wie vor nicht vollendet, lag mittlerweile brach und war überwuchert. Deshalb stellte der Turnverein 1932 den Antrag auf freiwilligen Arbeitsdienst seiner nicht berufstätigen Mitglieder. Dieser wurde auch genehmigt und die Gesamtkosten auf 9150 Reichsmark beziffert. Der Verein sorgte für das Essen der Arbeiter und finanzierte den Bau eines Umkleideraumes. Außerdem musste er 200 RM an Materialkosten mittragen. Neben dem Ausbau des Sportplatzes errichtete man daneben auch einen Tennisplatz. Dieser wurde benötigt da sich schon im darauf folgenden Jahr dem Verein eine Tennisabteilung angliederte. Des Weiteren wurde Geld zum Ausbau der Badeanstalt gestiftet.

Nach der erfolgreichen Fertigstellung der Anlage, sollte der Turnverein trotz der immensen Eigenleistungen eine jährliche Miete von 200 RM für die Nutzung zahlen. Dies wurde abgelehnt und die kostenfreie Nutzung durchgesetzt.

1934 wurde auf Anraten des Vereins ein Arbeiter zur Platzpflege eingestellt, der mit 80 RM im Jahr mitfinanziert wurde. Dafür wurde von der Stadt die Turnhallenmiete für das Jahr 1935 erlassen.

Der Turnverein leistete durch seine aufopferungsvolle Arbeit einen großen Beitrag zur sportlichen Entwicklung in Ohrdruf, indem er für die Fertigstellung einer Sportanlage sorgte, die noch heute an gleicher Stelle existiert.

Mit Beginn des Dritten Reichs war vor allem die politische Führung um die Unterstützung der Turnvereine bemüht, da diese die propagierten „deutschen Tugenden" wie Treue, Männlichkeit und Vaterlandsliebe sehr gut repräsentierten. Das 75-jährige Stiftungsfest des Ohrdrufer Turnvereins war deshalb auch von politischer und militärischer Präsenz geprägt. Auf eine Totenehrung am Grab von Anton Bach, folgte ein Festabend im Saal vom „Weißen Roß" (bzw. „Hotel zum Erbprinzen"). Hier wurde in zahlreichen Reden vor allem auf die Verdienste des Turnvereins hingewiesen. So wurde die stille, aber effektive Arbeit gewürdigt, die Hilfe bei der Durchführung von Festen anderer Turnvereine, die Unterstützung von Veranstaltungen der Stadt sowie der Einsatz für das Allgemeinwohl, wodurch man sich große Anerkennung bei der Bevölkerung erworben habe. An den folgenden Tagen gab es noch einen großen Festzug durch die Stadt, ein Programm auf und um den Sportplatz mit verschiedenen Wettkämpfen und Schauturnen. Den Abschluss bildete ein Stiftungsball im Hotel „Deutscher Kaiser".

Im Laufe von 75 Jahren hat der Ohrdrufer „Turnverein von 1860 e.V." viel durchgemacht und einiges bewirkt, wie an Hand dieser Darstellungen hoffentlich deutlich wurde.

Leider sind kaum Aufzeichnungen und Bildmaterial über die Aktivitäten des Vereins in der Zeit des 2. Weltkriegs, in der Nachkriegs- und in der DDR-Zeit vorhanden.

Wenn Sie selber im Besitz von Material sind, dass das Wirken des Vereins nach 1935 beleuchtet oder Personen in Ihrem Umfeld kennen, die im Besitz derartigen Materials sind, dann würden wir uns freuen wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen. bzw. uns Schriften und/oder Bilder zukommen lassen könnten, die eine Fortsetzung dieses Rückblicks ermöglichen.

Kontakt: information@ohrdruf.de

 

 

1897 Die 1. Riege des TV Ohrdruf 1860

1897 Die 1. Riege des TV Ohrdruf 1860

1904 Fastnachtsveranstaltung der Ohrdrufer Turner

1904 Fastnachtsveranstaltung der Ohrdrufer Turner

Gruppenfoto auf dem Turnplatz in der Arnstädter Straße

Gruppenfoto auf dem Turnplatz in der Arnstädter Straße

Starke Männer des TV

Starke Männer des TV

Die Damenabteilung des TV 1860

Die Damenabteilung des TV 1860