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Partnerstadt

Wolfhagen im Naturpark Habichtswald - Partnerstadt von Ohrdruf

Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde

Logo von Wolfhagen

Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde

Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde

Am Märchenbrunnen

Am Märchenbrunnen

Marktansicht

Marktansicht

Fachwerkhäuser in der Innenstadt

Fachwerkhäuser in der Innenstadt

Die historische Fachwerkstadt, idyllisch im Naturpark Habichtswald westlich von Kassel gelegen, wurde erstmalig durch den Landgrafen Konrad im Jahre 1231 erwähnt. Sie ist mit ihrer Geschichte, Tradition und geographischen Lage prägend für die ganze Region, das Wolfhager Land. So wurde Wolfhagen durch die Landgrafen von Hessen eigens dafür angelegt, die Bewohner der umliegenden Dörfer vor Übergriffen im Machtkampf zwischen Hohenstaufen, Welfen sowie geistlichen und weltlichen Fürsten zu schützen.

 

Die Stadt liegt in einer weiten Senke zwischen den dunkel bewaldeten Ausläufern des Waldecker Uplandes, die hier in die langgestreckten Buntsandsteinrücken des nordhessischen Mittelgebirges mit ihren aufgesetzten Basaltkuppen übergehen und dem Ederfluß im Süden sowie der Diemel im Norden. Weithin sichtbar überragt die mächtige Stadtkirche St. Anna mit ihrem 55 Meter hohen Turm aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die mit Margeriten, Fisch- und Pflanzenornamenten reichverzierten Fachwerkhäuser der Wolfhager Altstadt. Von besonderer Bedeutung sind das „Alte Rathaus“, ein wuchtiger Fachwerkgerüstbau mit einem Krüppelwalmdach über einem steinernen Sockelgeschoß. Dieser imposante Fachwerkbau, 1657 - 1659 errichtet, ist bereits der dritte Bau auf dem alten Fundament. Die „Alte Wache“ entstand im Jahre 1667 in Verbindung mit dem neu entstandenen „Marktplatz“ und wurde zunächst als Waage genutzt. Erst in den späteren Kriegswirren wurde es auch als Wachlokal genutzt. Die Dellbrückenstraße sowie der gesamte Bereich des Marktplatzes weisen noch heute eine geschlossenen Bebauung mit Fachwerkhäusern auf.

 

Heute zählt die Stadtregion Wolfhagen etwa 13000 Einwohner, wovon etwa 7500 in der Kernstadt leben. Von dieser Kernstadt ausgehend bietet sich der Vergleich mit konzentrischen Kreisen an, um die Siedlungsstruktur auf der Gesamtgemarkungsfläche von etwa 112.000 ha erkennbar zu machen.

Der erste dieser Kreise ist der „Grüne Ring“, bestehend aus dem Stadtpark und den landwirtschaftlich genutzten Wiesen und Gärten zwischen der Kernstadt und den Neubaugebieten.

 

Im nächstgrößeren Radius finden wir die Aussiedlerhöfe und Mühlen. Die 3 Philippinen Kolonien (1778), das Hugenottendorf Leckringhausen und das Rittergut Elmarshausen mit seinem am Waldrand gelegenen Wasserschloß bilden den nächsten Kreis. Den Abschluß bilden die im Jahre 1917/1972 eingemeindeten ehemals selbständigen Dörfer Bündersen, Istha, Wenigenhasungen, Altenhasungen, Nothfelden, Viesenbeck, Ippinghausen und Niederelsungen, die die Kernstadt in einer Distanz von ca. 5 km umschließen. Dabei spielen insbesondere der staatlich anerkannte Erholungsort Ippinghausen am Fuße der mächtigen Weidelsburg und der Stadtteil Niederelsungen mit der weithin bekannten Freilichtbühne und den alljährlich stattfindenden Fest- und Laienspielen eine beachtliche Rolle für den Fremdenverkehr des Wolfhager Landes. Nördlich der Kernstadt wurde ein Industriegebiet mit Gleisanschluß an die Bundesbahn erschlossen, in dem zur Zeit 14 Industriebetriebe ca. 700 Menschen Arbeit bieten.

 

In der Stadtmitte sind Bank- und Kreditinstitute, Versicherungen, Handwerks- und Gewerbebetriebe. Handelsunternehmen, Großmärkte sowie exquisite Boutiken laden mit ihren Auslagen zum Bummeln ein. Hotels, Restaurants und Cafes laden zum Verweilen ein.

Neben dem Freibad, einer Reithalle, den Tennisplätzen und den Sportanlagen auf der „Liemecke“ bietet die neue repräsentative Stadthalle ein vielschichtiges Freizeitangebot.

 

Seit über 150 Jahren ist der „Viehmarkt“ im Juli das alljährliche Highlight im kulturellen Leben der gesamten Region.

1992 war Wolfhagen Gastgeber des Hessentages. Das einwöchige Spektakel hat die Stadt weit über die Landesgrenzen Hessens bekannt gemacht.

 

Die Stadt Ohrdruf, welche bis zur politischen Wende 1989 weder eine deutsche noch eine europäische Partnerstadt hatte, bemühte sich mit Öffnung der Grenzen sofort um Kontakt zu Städten gleicher Größe in den alten Bundesländern.

Im Rahmen dieser Bemühungen wurden auch erste Kontakte zur Stadt Wolfhagen aus den 80iger Jahren wiederbelebt und erfolgreich zum Abschluß gebracht.

1990, am Tag der Deutschen Einheit, wurde der Partnerschaftsvertrag in Ohrdruf mit dem Pflanzen einer „Freundschaftseiche“ an der St. Trinitatiskirche besiegelt.

 

Seither hat es vielfältige Begegnungen auf kommunaler bzw. Vereinsebene gegeben. So traten und treten Musikgruppen und andere kulturtragende Vereine bei den kulturellen Highlights der Partnerstädte wie z.B. dem Hessentag, Viehmarkt oder Ohrdrufer Stadtfesten auf oder präsentierten sich in den Festumzügen der Partnerstadt.

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