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Crawinkel

Geschichtliches

die Kirche in Crawinkel

Markt und Kirche in Crawinkel

Schon 1360 wurde die heutige Gemeinde Crawinkel in einem vom Landgrafen Friedrich von Thüringen ausgestellten Diplom als "Stadt"  genannt. Der große Platz vor der Gemeindeschenke trägt noch heute den Namen "Markt" und gibt Aufschluß über das Marktrecht der Gemeinde Crawinkel. Dieser älteste Teil der Gemeinde stellt in seiner Anlage ein Haufendorf dar, dessen Zentrum die Kirche, der Markt und die Gemeindeschenke bilden. Der jüngere Ortsteil Friedrichsanfang verläuft in südwestlicher Richtung als Straßendorf. Heute engagiert sich der Ort auf Grund seiner günstigen Lage am Nordrand des Thüringer Waldes insbesondere im Bereich Tourismus. Neben guten Wanderbedingungen bieten die Drachen- und Gleitschirmschule und der Reitsportverein Gossel-Crawinkel dem Aktivurlauber ausgezeichnete Möglichkeiten.

 

Die St. Marien Kirche. Ein Stein an der Außenmauer des Turmes weist auf den Bau der ersten Kirche Crawinkels im Jahre 1421 hin. Diese löste die Marienkapelle ab, deren Gründung man um das Jahr 1000 annimmt. In ihrer heutigen Form besteht die Kirche seit 1758. Durch Beschuß und Bombardierung Crawinkels durch amerikanische Truppen wurde auch die Kirche stark beschädigt. Die vollständig zerstörte Poppeorgel wurde durch die Gemeinde und den Freundeskreis 2004 wieder ihrer Bestimmung übergeben.

Neben der Kirche gehört die Schenke zu den ältesten erhaltenen Gebäuden im Dorf. Sie beherbergt den "Alten Ratskeller" und war damit lange geistiger Mittelpunkt des Dorfes. Eine Steinplatte an der Außenfassade gibt Auskunft über die Erbauer der Schenke.

 

 

"1564 haben Jacob Ackermann und Valten Horn baumeistere Claus Reinhart Und Pangratz Moller Vormundeun des dorffs Crawinkel itziger zeit diesen gebau zumachen angefangen."

kunstvoll bearbeitete Steinplatte

kunstvoll bearbeitete Steinplatte

Ausschnitt aus dem oberen Teil der Platte

Ausschnitt aus dem oberen Teil der Platte

 

 

Fuhrmannswesen, Weidewirtschaft und die Herstellung von Mühlsteinen waren die traditionellen Erwerbsquellen in Crawinkel.

 

Der Name des "Pfenn-Hügels" kommt ursprünglich von dem stark verbreiteten Vorkommen der Heilpflanze Fenchel. Im Volksmund wird er auch immer wieder mit dem Bonifatiuspfennig in Verbindung gebracht.

 

Die gute Thermik zwischen Jonastal und Thüringer Wald und die ausgedehnten Auenlandschaft südwestlich von Crawinkel schaffen ideale Bedingungen für Drachen- und Gleitschirmflieger.

 

Auch die Mitglieder des Modellflugclubs Crawinkel wissen die guten Bedingungen zu schätzen. Den Betrachter begeistert nicht nur die Detailtreue der Flugmodelle, sondern auch die hohe Leistungsfähigkeit bei den verschiedenen Kunstflugfiguren.

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