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Luisenthal

Geschichtliches

Die Gemeinde Luisenthal ist geprägt durch den Fremdenverkehr.

Zwischen Kienberg und Steinigen Berg erstreckt sich der Ort, der im Rahmen einer Gebietsreform im Jahre 1952 aus den Gemeinden Stutzhaus, Schwarzwald und Luisenthal gebildet wurde. Entlang der B 247 drängen sich die Häuser der Bewohner, die seit der Besiedlung im 10. Jahrhundert von der Arbeit im Wald lebten.

Aus der Zeit des Bonifatius, als der Grundstein für die heutige Stadt Ohrdruf gelegt wurde, finden wir bereits die erste Erwähnung der Siedlung "Waldsitz". Später sprechen Chroniken von der Burg Schwarzwald und einem Gehöft zu ihren Füßen. Man kann davon ausgehen, daß die "Käfernburg", deren Bergfried auf dem Turmberg noch heute eine Sehenswürdigkeit darstellt, die Grundlage für das Entstehen des Dorfes Schwarzwald war.

Blick auf die Ohrathalsperre

Blick auf die Ohrathalsperre

 

Die Ortschaft Stutzhaus entstand aus einem verschließbaren "Stutzhaus", welches den Köhlern zum Aufbewahren der Maßgefäße für die Holzkohle diente. Weitere Erwerbsquellen, die sich teilweise bis in unsere Tage erhielten, sind die holzverarbeitende Industrie, die Herstellung von Maschinen und Hebezeugen, Handwerk und Handel.

 

Als sich im 19. Jahrhundert Bergbau und Hüttenwesen nicht mehr rentierten, begann man mit der Erschließung der Region für das Erholungswesen. Um 1880 konnte man im heutigen "Hotel Luisenthal" bereits Gäste aus Übersee begrüßen.

 

Die Ohratalsperre mit ihrem 56 m hohen Steinschüttdamm und einem Fassungsvermögen von ca. 18 Mio. cbm versorgt große Teile Nord- und Ostthüringens mit Trinkwasser. Mit einem 15 km langen Rundwanderweg in unmittelbarer Nähe des Rennsteiges ist diese Gebiet ein Anziehungspunkt für Erholungssuchende und Wanderer aus nah und fern.

die Ruine der Käfernburg

die Ruine der Käfernburg

 

 

Ältestes Zeugnis der Besiedlung der Region ist die Ruine "Käfernburg". Die Burg diente den Grafen von Kevernburg zum Schutz und Geleit der Fuhrleute auf dem Handelsweg zwischen Thüringen und Franken.


Die "Herzog-Alfred-Gedächtniskirche" wurde in den Jahren 1902/1903 anstelle des 1900 wegen Baufälligkeit abgerissenen Gotteshauses errichtet. Der neugotische Bau wurde nach den Plänen des Baurates Quentin aus Pirna ausgeführt und von der Witwe Herzog Alfreds von Sachsen-Coburg-Gotha finanziell unterstützt.

"Stutzhäuser Bier" ist auch heute - 25 Jahre nach Verlust der Eigenständigkeit noch ein Begriff für Spitzenqualität. Durch die zwangsweise Verschmelzung mit dem VEB Brauerei Gotha ging die 250-jährige Brautradition in Luisenthal zu Ende. Heute beherbergt das Brauhaus ein Brauereimuseum und eine Gaststätte mit 3 Gaststuben im historischen Ambiente, wo ein nach überlieferten Rezepturen gebrautes Bier gezapft wird.

 

Die Heimatstube Luisenthal hat einen würdigen Platz in den Räumen der "Alten Brauerei" gefunden. Gezeigt werden typische Arbeitsmittel und Ausrüstungsgegenstände der Köhler; Pechsieder, Waldarbeiter und Waldbauern. Dazu gehört auch das Maßgefäß, der "Stutzen", wovon der Ortsname "Stutzhaus" abgeleitet wurde.
Ende des 19. Jahrhunderts beabsichtigte man, Luisenthal zu einem Badeort zu entwickeln. Im Jahre 1881 trafen die ersten Kurgäste ein. Es entstanden zahlreiche Logierhäuser und Villen. Das heutige Kinderkurheim "Haus am Kienberg" wurde 1899 fertigestellt und wird seit den 30er Jahren als Erholungsheim für Kinder aus Großstädten und industriellen Ballungsgebieten genutzt.

Das Kriegerdenkmal auf dem Turmberg erinnert an die Opfer des deutsch-französischen Krieges 1870 - 1871.

Der Sandsteinobelisk dient seit seiner Rekonstruktion 1995 auch bei den traditionellen Himmelfahrtsgottesdiensten als Mahnung zur Versöhnung der Menschen.

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