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Sehenswertes in Ohrdruf

Schloss Ehrenstein

Schloss Ehrenstein Ohrdruf

Schloss Ehrenstein - Ansicht von Norden

Telefon

(03624) 311438

Fax

(03624) 313634

 

 

 

 

 

 

„Schloss Ehrenstein" Ohrdruf

 

Am 26. November 2013 wurde das Ohrdrufer Schloss „Ehrenstein" binnen weniger Stunden durch einen Großbrand stark beschädigt. Tag und Stunde waren eigentlich dazu auserkoren, die jahrelangen intensiven Bau- und Sanierungsarbeiten rund um das Schloss zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Heute, fast eineinhalb Jahre später, sind die dramatischen Bilder noch immer im Kopf und lassen sich nur schwer verdrängen. Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass es vielen Bürgern der Stadt Ohrdruf und der Region  ebenso geht. In den letzten Jahren hatte sich das Schloss schrittweise zum Herzstück des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens der Region entwickelt.

 

Die Stadt hat mit dem Brand nicht nur einen Großteil der Museums- und Ausstellungsräume und die Bibliothek verloren, denn weitere Bereiche, wie der Bürgersaal und der Rokokosaal im Nordflügel sind aufgrund des Brandes momentan nicht nutzbar. Diese Einschränkungen führten dazu, dass nicht nur die Stadt einen großen Teil ihrer Veranstaltungen neu planen musste, sondern auch viele Vereine, Institutionen und Privatpersonen mussten umplanen und ihre Veranstaltungen in neue Räumlichkeiten außerhalb des Schlosses oder sogar außerhalb der Stadt verlegen.

 

 

Wie geht es weiter?

In Bezug auf die Bauarbeiten ist es seit dem Sommer ruhig um unser Schloss geworden. Die Notdächer wurden aufgebracht und die Sicherung wurde abgeschlossen. Damit ist gewährleistet, dass keine weitere Feuchtigkeit in das Gebäude eindringen kann. Der derzeit natürliche vonstattengehende Austrocknungsprozess in den Gebäudeteilen wird nach wie vor überwacht, damit weitere notwendige Entscheidungen, z. B. in Bezug auf die Feuchtigkeitsbelastung, zeitnah getroffen werden können.

 

Bereits frühzeitig sind die Planungen zum Wiederaufbau angelaufen. Durch den Museumsleiter Herrn Peter Cramer wurde ein Konzept erarbeitet, dass nach eingehender Beratung im Stadtrat Bestandteil der Aufgabenstellung für die Gebäudeplanung sowie die gebäudetechnische Planung ist. Die dafür erforderlichen Abstimmungen werden mit dem Landesamt für Denkmalpflege geführt.

 

Die von der Stadt beauftragte Arbeitsgemeinschaft „ Wiederaufbau Schloss Ehrenstein" hat das Konzept für die Gebäudeplanung in einem Entwurf umgesetzt. Forderungen zur Sicherung des gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzes werden mit einer diesbezüglichen Fachplanung zur wichtigen Grundlage der Entwurfsplanung. Die Haustechnikplaner arbeiten an der planerischen Umsetzung der erforderlichen Gebäudetechnik.

 

Der Entwurf der Gebäudeplanung stand in den Ausschüssen sowie im Stadtrat zur Diskussion und wird in den weiteren Phasen der Planung öffentlich beraten. Wir wünschen uns, dass viele interessierte Bürger die Beratungen verfolgen.

 

Der Genehmigungsantrag zum Wiederaufbau wurde zum Jahresende 2014 bei der Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt Gotha, eingereicht. Ziel ist es, mit den Wiederaufbauarbeiten noch im Jahr 2015 zu beginnen.

 

Dass es bezüglich der Bauarbeiten ruhig um unser Schloss geworden ist, stimmt nicht ganz, denn seit Mitte Oktober 2014 haben Steinmetze und Restauratoren an den Portalen des West- und Ostflügels sowie dem Standerker am Ostflügel im Innenhof die Restaurierung der Sandsteingewände und Wappen ausgeführt. Die Arbeiten wurden mit Fördermitteln des Landesamtes für Denkmalpflege finanziert.  Leider bleibt die unmittelbare Durchführung  dieser interessanten Arbeiten dem Besucher aufgrund der jahreszeitlich bedingten Verkleidung der Baubereiche verborgen. Eigentlich war es anders geplant, aber so bleibt uns nun die Freude auf das fertige Werk, was nicht weniger spannend ist.

 

In Kürze werden Restauratoren die fachgerechte Sicherung der historischen Befunde vornehmen.

 

Auch im Westflügel ist „Betrieb". Hier arbeiten Restauratoren an einer sogenannten Musterachse, die die planerische Grundlage für die beabsichtigte Restaurierung der historischen Räume im Westflügel sein wird.

 

Das Schlossfest im Juli 2014, der „Tag des offenen Denkmals" im September 2014 sowie viele Benefizkonzerte und -spiele und andere Spendenaktionen haben uns gezeigt, dass der Wunsch, das Schloss „Ehrenstein" wieder aufzubauen, auf breiten Schultern liegt. Die Spenden- und Hilfsbereitschaft der Bürgerschaft, sowie der Firmen, Besucher, der Stiftung Denkmalschutz, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, der Stiftung Schloss Friedenstein und der Sparkassenstiftung hält weiter an. Das ermöglicht es uns, den Anteil, den die Stadt zum Wiederaufbau finanziell aufbringen muss, zu leisten - herzlichen Dank dafür.

 

Nach dem Brand konnten bei Aufräumungs- und Abrissarbeiten historische Befunde sicher- gestellt werden. Diese berechtigen zu der Hoffnung, dass das Schloss in den nächsten Jahren noch schöner und historisch noch wertvoller neu entstehen wird - wie Phoenix aus der Asche.

Bach

Die Stadt Ohrdruf ist unter allen Bachstädten die Kleinste und doch kann sie neben dem fünfjährigen Aufenthalt des jungen Johann Sebastians mit Stolz auf eine über 170-jährige Bachtradition verweisen. Der Begründer der großen Ohrdrufer Bachfamilie war Johann Christoph, der ältere Bruder Sebastians. Nach dem Tod der Eltern in Eisenach kam Johann Sebastian zu seinem Bruder, dem Organisten an der St. Michaeliskirche und späteren Lehrer am Lyceum Ohrdruf. Johann Christoph war nicht nur Sebastians Vormund, sondern auch sein erster Klavier- und Orgellehrer, er legte somit den "musikalischen Grundstein" für die späteren schöpferischen Leistungen von Johann Sebastian.

Technisches Denkmal "Alte Gerberei"

Telefon

(03624) 402128

E-Mail

info@alte-gerberei-ohrdruf.de

Website

www.alte-gerberei-ohrdruf.de

Erwachsene

2,00 €

Kinder

1,00 €

 

Das Handwerk des Gerbers ist schon seit mehr als 400 Jahren in Ohrdruf ansässig. Heute gibt es nur noch wenige Menschen die dieses Handwerk ausüben.

Technisches Denkmal "Tobiashammer"

der Tobiashammer in Ohrdruf

Telefon

(03624) 402792

Fax

(03624) 402792

 

Der Tobiashammer ist um 1480 als Eisen-, Draht und Sichelhammer erbaut worden. Anfangs wurden hier Sensen , Sicheln Pflugschare sowie Lanzen, Schwerter und Ritterausrüstungen hergestellt. Zu beginn des 16. Jahrhunderts wurden dann auch Gerätschaften aus Kupfer produziert, z.B. Waschkessel mit doppelt starkem Boden, Paukenkessel und sonstige Geräte für Brauereien und Süßwarenhersteller, auch Töpfe, Kannen und Pfannen waren Spezialerzeugnisse des Tobiashammers.

Kirchen

die Michaeliskirche in Ohrdruf

Ein Höhepunkt im touristischen Angebot der Stadt Ohrdruf, ist ohne Zweifel der in den Jahren 1998/99 wieder aufgebaute Turm der St. Michaeliskirche. Die Kirche, an der über 100 Jahre lang Mitglieder der großen Ohrdrufer Bachfamilie die Organistenstelle inne hatten, wurde 1753 und 1808 durch große Stadtbrände vernichtet, jedoch immer wieder im Geschmack der jeweiligen Zeit als Stadtkirche aufgebaut.

Stadtmauer

Stadttor der Stadt Ohrdruf

Eine geschlossene Stadtbefestigung zählte im Mittelalter neben der Marktgerechtigkeit, der eigenen Gerichtsbarkeit und einer eigenen Verwaltung zu den herausragenden Merkmalen einer Stadt.

In Ohrdruf begann der Bau der Stadtmauer im Jahr 1574.

Naturpark und Tourismusinformation

die Naturpark und Tourismusinformation

 

Suhler Str. 5c

99885 Ohrdruf

Verkehrsgünstig am Stadtrand an der B247 in Richtung Oberhof, neben der Tankstelle und im Bereich der B88 gelegen.


 

Tel.: (03624) 317 949

Fax: (03624) 317 953

 

Wir sind für Sie da, wenn Sie beispielsweise

 

  • eine passende Unterkunft suchen,
  • überlegen, wo Sie einkehren könnten,
  • wissen möchten, was es zu sehen und zu erleben gibt, und vieles mehr !

Stadtverwaltung

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